Wirecard: Sammelklage anschließen für Schadensersatz
Geldanlage
Zusammenfassung:

Anleger können selbst klagen oder sich einer Wirecard-Sammelklage anschließen.

Wirecard-Anlegern steht Schadensersatz zu.

In den USA ist bereits mindestens eine Sammelklage gegen Wirecard eingereicht worden.

Wirecard: Sammelklage anschließen und Schadensersatz bekommen

Geldanlage
Zusammenfassung:

Anleger können selbst klagen oder sich einer Wirecard-Sammelklage anschließen.

Wirecard-Anlegern steht Schadensersatz zu.

In den USA ist bereits mindestens eine Sammelklage gegen Wirecard eingereicht worden.

Eigentlich verdient die Wirecard AG mit Payment-Dienstleistungen Geld. Wegen eines Bilanzskandals wird Wirecard Entschädigung an viele Anleger zahlen müssen. Mehrere Kanzleien bereiten bereits Sammelklagen gegen Wirecard vor.

Wirecard: Sammelklage anschließen oder Einzelklage einreichen?

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass es eine Wirecard „Sammelklage“ nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) geben wird. Dabei werden die Verfahren von mindestens 10 Anlegern in einem Musterprozess gebündelt, falls ein entsprechender Antrag gestellt wird. Weitere Geschädigte können sich – mit Hilfe eines Anwalts – der Wirecard-Sammelklage durch eine Anmeldung zum Musterverfahren anschließen. Das Urteil im Musterverfahren hat zwar keine direkte Wirkung auf diese „Anmelder“, sie vermeiden aber die Verjährung ihres Schadensersatzes und können später mit hoher Rechtssicherheit Klage gegen Wirecard einreichen.

Kostenlose Ersteinschätzung durch einen Anwalt

Die Bündelung von Anträgen erfolgt dabei zwangsweise. Das bedeutet, dass alle bereits laufenden, gleichartigen Verfahren gegen Wirecard ausgesetzt werden, bis ein Urteil im Musterverfahren gefallen ist. Danach werden die Verfahren wieder aufgenommen, können aber voraussichtlich schnell entschieden werden, da die wesentlichen Punkte ja bereits in der Sammelklage entschieden wurden.

Der wesentliche Nachteil einer reinen Anmeldung zur Sammelklage nach dem KapMuG ist, dass das Verfahren noch länger dauert. Zunächst vergehen Monate, bis die Verfahren überhaupt gebündelt sind. Nach dem anschließenden Verfahren müssen die Wirecard-Geschädigten dann auch noch selbst eine Klage gegen Wirecard (oder andere) erheben, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Dabei gilt im Wirecard-Skandal in doppelter Hinsicht: Zeit ist Geld. Durch eine Einzelklage – auch wenn sie „gebündelt“ wird – kann man nicht nur schneller eine Entschädigung bekommen, man hat auch ein geringeres Risiko, dass die Forderung wertlos wird, weil der Anspruchsgegner bis zum Urteil möglicherweise pleite geht – was bei der Wirecard AG selbst ja bereits eingetreten ist.

Außerdem gilt ein möglicher Vergleich im Wirecard-Musterverfahren direkt nur für die Kläger, deren Verfahren gebündelt wurden, nicht für die „Beigetretenen“. Darüber hinaus sollten sich Wirecard-Geschädigte auch beraten lassen, ob sie nicht ohnehin besser andere Anspruchsgegner als die Wirecard AG verklagen sollten. Auch gegen diese anderen Anspruchsgegner werden teilweise Sammelklagen vorbereitet.

Kann ich von Wirecard Schadensersatz bekommen?

Noch ist nicht abschließend geklärt, was genau bei der Wirecard AG passiert ist, wer die Schuld trägt und wer wann was wusste. Allerdings ist sehr wahrscheinlich, dass der Vorstand der Wirecard AG seinen Aufsichts- und Informationspflichten nicht nachgekommen ist und die Anleger bewusst betrogen hat. In diesem Fall wären Wirecard bzw. einzelne Manager verpflichtet, den Anlegern von Wirecard Schadensersatz zu zahlen. Anwälte verschiedener Kanzleien bereiten in diesem Zusammenhang bereits Musterverfahren nach dem KapMuG vor. Anleger können sich daher bald Sammelklagen gegen Wirecard anschließen.

Grundvoraussetzung für Schadensersatz von Wirecard ist, dass Sie mit den betroffenen Wertpapieren einen Verlust erlitten haben. Sie müssen die Papiere dabei noch nicht verkauft haben. Eine Entschädigung kommt dabei nicht nur für die Aktie der Wirecard AG infrage, sondern auf für andere Wertpapiere:

  • Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)
  • Von Wirecard herausgegebene Anleihen (WKN: A2YNQ5 / ISIN: DE000A2YNQ58
  • Diverse Derivate, die auf der Wirecard-Aktie basieren, z.B. Zertifikate, Optionsscheine, Termingeschäfte oder andere Hebelprodukte
  • Fonds: Sowohl aktiv gemanagte Fonds als auch Indexfonds bzw. ETFs haben zum Teil stark in Wirecard investiert. Insbesondere im TecDAX (und damit in TecDAX-ETF) war Wirecard ein Schwergewicht.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Wirecard-Wertpapiere im Zeitraum vor Bekanntwerden des Wirecard-Skandals gekauft haben, also bis zum 18.6.2020.

Geld verloren wegen Wirecard? Kostenlose Ersteinschätzung durch einen Anwalt

Wie hoch fällt der Schadensersatz bei Wirecard aus?

Ist Ihnen z.B. durch falsche oder verspätete Informationen oder durch Falschberatung ein Schaden entstanden, muss der Verursacher diesen ersetzen. Dabei gibt es 2 Optionen: Einerseits können Sie die Aktien bzw. anderen Wertpapiere gegen Erstattung des ursprünglichen Kaufpreises abgeben. Andererseits kann die Entschädigung aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und einem fiktiven Preis, der sich bei korrekter und rechtzeitiger Information ergeben hätte, errechnet werden. Maßstab dafür ist beispielsweise der Kursverlust, der durch das Bekanntwerden des Wirecard-Skandals entstanden ist.

Gegen wen kann man im Wirecard-Skandal klagen?

Die Wirecard AG haftet insbesondere für das Handeln ihrer Vorstände. Daher ist der wichtigste Anspruchsgegner von geschädigten Wirecard-Anlegern die Gesellschaft selbst. Nachdem allerdings etwa ein Viertel der Bilanzsumme offenbar nicht existiert, ist die Wirecard AG selbst in eine Schieflage geraten. Hinzu kommt, dass Wirecard durch den Skandal auch Kunden verloren hat und weiter verliert. Außerdem dürften auch andere Anleger eine Entschädigung von Wirecard einklagen. Inzwischen hat die Wirecard AG daher Insolvenz angemeldet. Daher erläutern wir weitere mögliche Anspruchsgegner:

Für ihr Verhalten müssen die Vorstände grundsätzlich auch persönlich geradestehen. Die wichtigsten Akteure im Wirecard-Skandal scheinen bisher Markus Braun und Jan Marsalek zu sein. Braun ist der Gründer von Wirecard war bis zum Bekanntwerden des Skandals Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Kurz vor der Insolvenz hat er Wirecard-Aktien im Wert von über 100 Mio. € verkauft, daher dürfte er über signifikantes Vermögen verfügen. Marsalek war im Vorstand zuletzt für das operative Geschäft zuständig – inklusive der problematischen Geschäftsfelder in Asien. Er ist nach Bekanntwerden des Skandals untergetaucht.

Neben dem Privatvermögen dürften die Vorstände auch über eine sogenannte D&O-Versicherung verfügen, das ist so etwas wie eine Haftpflichtversicherung für Manager.

Außerdem könnten auch Ansprüche gegenüber der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (ehemals Ernst & Young) bestehen. EY prüfte die Bilanzen von Wirecard seit 2012 und hat erst dem Abschluss für 2019 das Testat verweigert. Rückblickend ist es aber wahrscheinlich, dass die Buchführung von Wirecard schon seit Jahren nicht in Ordnung war. Allerdings ist die Haftung von Wirtschaftsprüfern bei Fahrlässigkeit gedeckelt und gilt in der Regel nur gegenüber der Gesellschaft. Kann E&Y dagegen Vorsatz nachgewiesen werden, stehen die Chancen besser.

Wenn der Kauf der Wirecard Wertpapiere nach der Veröffentlichung des KPMG-Gutachtens vom 27.4.2020 stattgefunden hat, kommt auch eine Beraterhaftung in Frage. Falls Sie die Wertpapiere über einen Berater, Vermittler oder ähnliches gekauft haben, hätte er Sie über die damals schon bekannten Unregelmäßigkeiten informieren müssen. Insbesondere dürften die Wertpapiere spätestens ab diesem Zeitpunkt nicht mehr für sicherheitsorientierte Anleger geeignet gewesen sein. Dabei ist es egal, ob der Berater Wirecard-Aktien, Wirecard-Anleihen oder Derivate wie Wirecard-Zertifikate empfohlen hat.

Einige Kanzleien bereiten auch schon Wirecard-Sammelklagen gegen Behörden vor. Die Anwälte werfen dem Staat vor, seiner Aufsichtspflicht nicht, nicht ausreichend oder nicht rechtzeitig nachgekommen zu sein. Im Fokus steht dabei v.a. die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die sich aber nur als Bankenaufsicht sieht. Problematisch für die BaFin ist, dass wohl einige ihrer eigenen Mitarbeiter auf fallende Wirecard-Kurse spekuliert haben. Außerdem hatte die BaFin als Aufsichtsbehörde für die Wirecard Bank AG ein sogenanntes Inhaberkontrollverfahren gegen die Wirecard AG geführt. Diese Routineprüfung nach einer Umstrukturierung wurde aber nicht vorschriftsgemäß durchgeführt, da die BaFin nur einen der drei vorgeschriebenen Jahresabschlüsse eingefordert hatte. Auch die Financial Intelligence Unit (FIU) des Zolls ist ins Visier der Anwälte geraten. Sie hat wohl etliche Hinweise auf auffällige Zahlungsströme bei Wirecard gar nicht oder erst nach dem Bekanntwerden des Betrugs an Polizei und Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Updates: Aktueller Stand im Wirecard-Skandal

Schon die Anfangsphase der Wirecard AG aus Aschheim bei München war etwas anrüchig: Zu Beginn wurde hauptsächlich mit der Zahlungsabwicklung („Payment“) für Anbieter von Online-Pornographie und Online-Glücksspiel Geld verdient. Inzwischen machen diese Bereiche aber nur noch einen geringen Anteil am Geschäft von Wirecard aus. Die Probleme liegen heute großenteils in anderen Bereichen, insbesondere im Auslandsgeschäft, da hier wegen fehlender Banklizenzen mit externen Partnern zusammengearbeitet wurde. Dadurch wurden Defizite bei Kontrolle und Aufsicht verschärft.

Kostenlose Ersteinschätzung durch einen Anwalt für Wirecard-Geschädigte

Bereits Anfang 2019 und erneut im Herbst 2019 berichtete die Financial Times über Unregelmäßigkeiten in Buchführung und Bilanzierung. Angeblich sollen beispielsweise Umsätze erfunden worden sein. Insbesondere im sogenannten Third Party Acquiring, also bei Geschäften über externe Partner, soll nicht klar gewesen sein, woher angebliche Umsätze stammen. Außerdem sollen sich Manager durch überhöhte Preise für aufgekaufte Unternehmen selbst bereichert haben und Kredite sollen falsch ausgewiesen worden sein. Im Fokus standen dabei Gesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Philippinen und Singapur.

Wirecard beauftragte daher die Wirtschaftsprüfer von KPMG mit einer Sonderprüfung, um die Vorwürfe zu entkräften. Das KPMG-Gutachten vom 27.4.2020 konnte zwar keine Beweise für die Vorwürfe finden, sie aber auch nicht entkräften. Der Grund dafür war, dass die Buchführung von Wirecard schlicht nicht nachvollziehbar war.

Am 18.6.2020 musste die Wirecard AG einräumen, dass ihr vermutlich 1,9 Mrd. € fehlen. Das entspricht etwa einem Viertel der Bilanzsumme und einem Großteil des Eigenkapitals. Das Geld sollte eigentlich auf Treuhandkonten bei philippinischen Banken liegen, die Belege dazu waren aber wohl gefälscht. Der Treuhänder Mark Tolentino war zu diesem Zeitpunkt nicht auffindbar. Wirecard musste die Vorlage ihres Jahresabschlusses daraufhin erneut verschieben. Nach dieser Bekanntmachung und in den folgenden Tagen stürzte die Wirecard-Aktie ins Bodenlose.

Am 22.6.2020 wurde der kurz zuvor zurückgetretene Vorstandsvorsitzende der Wirecard AG, Markus Braun, festgenommen. Es besteht der Verdacht auf Kursmanipulation und Bilanzfälschung.

Am 25.6.2020 wurde bekannt, dass die Wirecard AG Insolvenz angemeldet hat. Als Gründe wurden drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung genannt. Letzteres deutet darauf hin, dass das Eigenkapital aufgebraucht ist. Anfang Juli 2020 berichteten verschiedene Medien, dass die Vorstände von Wirecard wohl schon seit 2012 bewusst und systematisch betrogen haben. Mit Scheingeschäften sollten Kunden und Anlegern hohe Umsätze und Gewinne vorgegaukelt werden. Der Vorstand Jan Marsalek war zu diesem Zeitpunkt weiter untergetaucht.

Am 16.7.2020 wurde bekannt, dass der damalige Vorstandschef Markus Braun zu Beginn des Jahres bei der Banktochter von Wirecard einen Kredit über 35 Mio. Euro aufgenommen hat. Der Zinssatz von 12,55% deutet darauf hin, dass Wirecard schon zu diesem Zeitpunkt die Bonität von Braun nicht als besonders gut eingeschätzt hat.

Am 17.7.2020 wurde bekannt, dass der ehemalige Chef von Cardsystems Middle East bei der Staatsanwaltschaft ein Geständnis abgelegt hat. Die Wirecard-Tochter in Dubai soll eine zentrale Rolle bei den Manipulationen gespielt haben.

Am 22.7.2020 gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass Haftbefehle für weitere ehemalige Führungskräfte der Wirecard AG. Inzwischen wurden auch die Vorwürfe ausgedehnt, unter anderem geht es jetzt auch um gewerbsmäßigen Bandenbetrug. Die Führungskräfte von Wirecard sollen bereits 2015 beschlossen haben, Umsatz und Gewinn künstlich aufzublähen, um sich so Kredite zu verschaffen. Dabei wird auch davon ausgegangen, dass selbst gut 3 Mrd. Euro, die Banken als Kredite an Wirecard vergeben hatten, höchstwahrscheinlich verloren sind.

Am 6.8.2020 wurde bekannt, dass Christoph Bauer auf den Philipinen für tot erklärt wurde. Als Manager von PayEasy Solutions war er eine der Schlüsselfiguren im Wirecard-Skandal.

Seit dem 11.8.2020 gerät eine weitere Bundesbehörde in den Fokus: Offenbar hat die FIU des Zolls etliche Meldungen zu Verdachtsfällen nicht oder erst nach dem Auffliegen des Wirecard-Skandals an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Am 17.9.2020 wurde bekannt, dass bis zu 250 Mitarbeiter Einsicht in Statistiken hatten, die die Manipulation der Geschäftsberichte von Wirecard belegt hätten.

Am 30.9.2020 berichtete die Financial Times über einen bisher geheimen Anhang zum KPMG-Bericht. Danach hatte bereits 2016 ein indischer EY-Mitarbeiter die deutschen Kollegen gewarnt, dass leitende Wirecard-Angestellte den Konzern möglicherweise beim Kauf der Zahlungsdienstleister Hermes i Tickets, GI Technology und Star Global betrogen, Umsätze und Gewinne aufgebläht und einem Wirtschaftsprüfer Bestechungsgelder angeboten haben. Die Ermittlungen von EY wurden 2018 auf Anweisung von Jan Marsalek ohne Abschlussbericht eingestellt.

Am 1.10.2020 wurde das Insolvenzverfahren gegen die Wirecard AG eröffnet. Die Gläubiger der Wirecard AG (dazu gehören auch die Geschädigten im Wirecard-Skandal) werden aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 26.10.2020 einzureichen.

Am 20.10.2020 wurde gemeldet, dass die BaFin bereits seit Januar 2019 konkrete Hinweise auf Manipulationen im Ostasiengeschäft hatte. Dabei ging es unter anderem um „Roundtripping“, also aufgeblähte Umsatzzahlen. Die Meldungen wurden aber lediglich an die Behörden in Singapur weitergegeben.

Am 18.11.2020 fand die Gläubigerversammlung statt. Dabei war klar, dass der Verkauf von Unternehmensteilen und das Eintreiben von Forderungen nur einen Bruchteil der Schulden und Schadensersatzforderungen gegen Wirecard abdecken wird.

Am 26.11.2020 (kurz vor den ersten EY-Aussagen im Bundestags-Untersuchungsausschuss) wurde bekannt, dass die Aufsichtsbehörde für Wirtschaftsprüfer (APAS) die Staatsanwaltschaft München eingeschaltet hat. Offenbar gibt es einen Verdacht auf Straftaten von EY-Mitarbeitern im Wirecard-Skandal. Wenn EY vorsätzliche Straftaten nachgewiesen werden können, entfällt auch die Haftungs-Obergrenze, denn die gilt nur für Fahrlässigkeit.

Am 7.1.2021 gab die Frankfurter Wertpapierbörse bekannt, dass der Handel mit Wirecard-Aktien an diesem Tag im Xetra-System eingestellt wird. Auf regionalen Börsen können die Anteile an der insolventen Skandal-Firma voraussichtlich noch einige Zeit gehandelt werden.

Kostenlose Ersteinschätzung durch einen Anwalt

FAQs zu Wirecard-Skandal und Sammelklage

Wer kann Schadensersatz von der Wirecard AG bekommen?
Grundsätzlich jeder, der durch die verspäteten/falschen Informationen von Wirecard einen Schaden erlitten hat. Insbesondere Anleger, die Aktien, Anleihen, Zertifikate etc. vor dem 18.6.2020 gekauft haben. Genaues erfahren Sie hier.

Sollte ich mich einer Sammelklage anschließen?
Das kommt auf Ihre persönliche Situation an, beispielsweise ob eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist. Am Besten fragen Sie einen Anwalt, z.B. hier.

Ist bei Wirecard eigentlich noch etwas zu holen?
Es ist zunehmend zweifelhaft, ob bei der Wirecard AG selbst noch viel zu holen sein wird. Immerhin ist das Unternehmen insolvent. Allerdings gibt es weitere mögliche Anspruchsgegner. Eine Liste finden Sie hier.

Ähnliche Artikel:

Alle wichtigen Informationen, neuesten Regelungen sowie Urteile zum Thema Geld, Kreditrecht, Geldanlage, Geldkredite, Altersvorsorge, Schuldrecht, Steuern und Versicherungsrecht.

Alle wichtigen Informationen, neuesten Regelungen sowie Urteile zum Thema Geld, Kreditrecht, Geldanlage, Geldkredite, Altersvorsorge, Schuldrecht, Steuern und Versicherungsrecht.

zum Thema „Geld“:

122 Artikel

Corona-Krise

Ab 01. April ist es für die meisten Motorradfahrer wieder soweit – die Motorrad Saison…

Geld

Es gibt viele Gründe, um einen Blog zu betreiben oder auf Instagram, Youtube, Facebook oder…

Geld :

  • 122 Artikel

Alle wichtigen Informationen, neuesten Regelungen sowie Urteile zum Thema Geld, Kreditrecht, Geldanlage, Geldkredite, Altersvorsorge, Schuldrecht, Steuern und Versicherungsrecht.

zum Thema „Familie“:

122 Artikel

Corona-Krise

Ab 01. April ist es für die meisten Motorradfahrer wieder soweit – die Motorrad Saison…

Corona-Krise

Ab 01. April ist es für die meisten Motorradfahrer wieder soweit – die Motorrad Saison…

Geld

Es gibt viele Gründe, um einen Blog zu betreiben oder auf Instagram, Youtube, Facebook oder…

Versicherung

Für Kunden der privaten Krankenversicherung bedeuten Beitragserhöhungen praktisch jedes Jahr eine Belastung. Ob 2021, 2020…

Geldanlage

Gerade Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben ihren Kunden früher gerne Prämiensparverträge verkauft. In der Niedrigzinsphase werden…

Wirecard: Sammelklage anschließen und Schadensersatz bekommen
Geldanlage

Wirecard: Sammelklage anschließen oder Einzelklage einreichen? Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass es eine Wirecard…