Ein starkes erstes Halbjahr für Raiffeisen
Die Raiffeisen Bank hat im ersten Halbjahr 2026 einen beeindruckenden Gewinn von 659,3 Millionen Franken erzielt, was einem Anstieg von 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz eines herausfordernden Umfelds konnte die Bank im Zinsgeschäft zulegen, mit einem Nettoerfolg von 1,41 Milliarden Franken, was einem Anstieg von 6,3 Prozent entspricht.
Wachstum in allen Bereichen
Die Hypothekarforderungen stiegen um 1,9 Prozent auf 235,3 Milliarden Franken, während die gesamten Kundenausleihungen auf 248,5 Milliarden Franken anwuchsen. Besonders das Firmenkundengeschäft verzeichnete ein Wachstum, mit einem Kreditvolumen von 58,8 Milliarden Franken. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte zu, mit einem Erfolg von 397 Millionen Franken, was einem Anstieg von 8,4 Prozent entspricht.
Herausragende Kapitalausstattung und positive Marktentwicklung
Raiffeisen konnte eine positive Entwicklung im Handelsgeschäft verzeichnen, das um 24,6 Prozent auf 169,4 Millionen Franken anstieg, dank erhöhter Kundenaktivität in Devisen- und Edelmetallgeschäften. Die Bank beschreibt ihre Kapitalausstattung als hervorragend, unterstützt durch die Emission einer Bail-in-Anleihe und eine Rating-Heraufstufung durch Fitch.
Effizienzsteigerungen und Stellenabbau
Trotz der positiven Ergebnisse plant Raiffeisen, die Effizienz zu steigern, um das Kosten-Ertrags-Verhältnis auf einem guten Niveau zu halten. Dies beinhaltet Einsparungen von rund 60 Millionen Franken bei Personal- und Sachkosten im Jahr 2027. Im Zuge dieser Maßnahmen sollen bis zu 180 Stellen abgebaut werden, wobei mehr als die Hälfte durch natürliche Fluktuation, Streichung unbesetzter Stellen und Frühpensionierungen abgebaut werden sollen.
Ausblick
Gabriel Brenna, der Vorsitzende der Geschäftsleitung, äußerte sich zufrieden mit der bisherigen Geschäftsentwicklung und erwartet eine stabile Geschäftsentwicklung über dem Vorjahresniveau für das zweite Halbjahr 2026.



