Das Ende der klassischen Managerrolle im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Die Aussage von Airbnb-CEO Brian Chesky
Brian Chesky, CEO von Airbnb, hat kürzlich die Bedeutung der traditionellen „People Manager“ im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) infrage gestellt. Er ist der Meinung, dass diese Rollen in Zukunft überflüssig werden könnten. Chesky schließt sich damit einer wachsenden Gruppe von Tech-Managern an, die vor einem Bedeutungsverlust klassischer Managementrollen warnen.
Was bedeutet „People Manager“ und warum könnten sie überflüssig werden?
„People Manager“ sind Führungskräfte, deren Hauptaufgabe es ist, Mitarbeiter zu managen und zu betreuen, anstatt direkt an Projekten oder Aufgaben zu arbeiten. Im Kontext der KI-Revolution wird argumentiert, dass Manager künftig stärker in die eigentliche Arbeit eingebunden sein müssen. Statt Menschen zu managen, sollten sie die Arbeit selbst managen und sich aktiv in Projekte einbringen.
Beispiele aus der Tech-Industrie
Coinbase, ein führendes Unternehmen im Bereich Kryptowährungen, hat kürzlich angekündigt, alle „Pure Manager“-Positionen abzubauen. Diese Entscheidung ist Teil einer größeren Umstrukturierung, die darauf abzielt, die Organisationsstruktur zu straffen und die Hierarchien zu reduzieren. Ähnliche Ansätze verfolgen auch andere Tech-Giganten wie Meta und Block.
Die neue Rolle der Manager
Laut Chesky und anderen Führungskräften sollten Manager im KI-Zeitalter zu „Player-Coaches“ werden. Diese Führungskräfte sind nicht nur für das Management verantwortlich, sondern arbeiten auch operativ mit. Diese Veränderung erfordert von Managern, dass sie sich inhaltlich tief mit ihrer jeweiligen Branche auseinandersetzen und aktiv an der Erfüllung von Aufgaben teilnehmen.
Die Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter
Die Diskussion über die Rolle von Managern in einer von KI geprägten Welt zeigt, dass sich die Arbeitswelt grundlegend verändert. Unternehmen müssen ihre Strukturen anpassen, um effizienter zu werden und den Anforderungen der modernen Technologie gerecht zu werden. Dies könnte langfristig zu einer Verschiebung der Karrierewege und zu neuen Anforderungen an Führungskräfte führen.



