Amazon steht vor der größten Entlassungsrunde in seiner 30-jährigen Geschichte. Der Konzern plant, bis Ende Januar 2026 weitere 14.000 Stellen zu streichen. Diese Maßnahme folgt auf eine bereits im Oktober 2025 durchgeführte Entlassungswelle, bei der ebenfalls 14.000 Mitarbeiter:innen betroffen waren. Zusammen mit den geplanten Entlassungen werden somit insgesamt 30.000 Stellen abgebaut.
Warum Amazon Stellen abbaut
Amazon-CEO Andy Jassy hat klargestellt, dass finanzielle Gründe oder die Einführung von Künstlicher Intelligenz nicht der Grund für den Stellenabbau sind. Vielmehr strebt das Unternehmen eine Verschlankung der Firmenstruktur an, um Management-Ebenen abzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.
Auswirkungen auf die Belegschaft
Der Abbau von 30.000 Stellen mag im Vergleich zur Gesamtzahl von 1,58 Millionen Amazon-Angestellten gering erscheinen. Doch wenn man nur die Mitarbeiter:innen berücksichtigt, die direkt im Konzern arbeiten, entspricht dies fast zehn Prozent der Belegschaft. Dies verdeutlicht die tiefgreifenden Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Unternehmensstruktur.
Vergangene Entlassungsrunden und zukünftige Pläne
Bereits während der Coronakrise 2022 hatte Amazon einen Stellenabbau von 27.000 Jobs durchgeführt. Im Oktober 2025 wurde betroffenen Mitarbeiter:innen eine Lohnfortzahlung über 90 Tage zugesichert und die Möglichkeit geboten, sich auf andere offene Stellen im Unternehmen zu bewerben. Diese Frist endet am 26. Januar 2026, weshalb erwartet wird, dass die neuen Entlassungen kurz darauf beginnen.
Was kommt als Nächstes?
Die genauen Konditionen für die kommenden Entlassungen sind noch nicht bekannt. Eine offizielle Bestätigung und weitere Informationen seitens Amazon stehen noch aus. Der Bericht über die geplante Entlassungsrunde basiert auf Insiderinformationen, die anonym bleiben möchten.





